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Montag, 15. August 2016

OpenAir im Park







Gestern Abend bin ich noch spontan rüber in den Park und hab den letzten Tag vom Openairfestival "Stoffel" gemalt. Sieht ja so ganz idyllisch aus - aber es ist meist viel zu voll, überall lange Schlangen - und nur wenige interessieren sich für die Musik: es kost ja nix. Mittlerweile gehe ich dort gar nicht mehr hin.
Nach dem ganzen Rabbatz im Park is nu aber auch mal gut.... freu mich schon auf den ersten Abend seit 4 Wochen (!) ohne Musikbeschallung!

Habe es dieses mal tatsächlich geschafft mich nicht zu verfrickeln, trotz des Publikumshaufen: ich hab nämlich keinen einen Menschen gemalt;-) 









Yesterday evening I painted the last day of the openairfestival "Stoffel" in the park in my neighbourhood.

This time I managed it not to work too detailed: amazing with this amount of people:-)

Sonntag, 14. August 2016

Stoppelfeld

Eigentlich wollte ich ja Heuballen malen - aber dafür war ich wohl schon zu spät, überall nur leere abgeerntete Stoppelfelder....
Aber es geht ja sowieso darum, dass man mit offenen Augen und Geist sieht was alles zum Malen um einen herum ist und nicht nur nach Bildern/Motiven sucht, die man bereits im Kopf hat....

Die Farben habe ich ein bisschen übertrieben - gefältt mir aber so ganz gut, vielleicht sollte ich da in Zukunft mutiger werden?

Um die schnell wandernde Schattenkante festzuhalten, habe ich vorab mal wieder eine schnelle ganz kleine Ölskizze gemacht (Pochade):
15 Minuten-Pochade

Beide zusammen

Searching for hay bales - but I was too late.
But that's the main thing: to be open mindet and see and paint what's arround you , instead of searching for pictures you already have in your mind.
The colours are stronger than reallife - but i like it somehow. 
Maybe I could be more courageous in future with it.

For fixing the fast changing shadows I did a little qiuck oilsketch (pochade) before...




Montag, 8. August 2016

und noch 'ne Pfütze

pleinair, Ölbild, Frankfurt, pleinairmalerei

Und weil's so schön war, sind wir gestern gleich wieder los und haben noch 'ne Pfütze gemalt. macht super Spaß ist aber auch ganz schön kniffelig: da piegelt es und reflektiert, da sind Schatten auf dem Wasser und man sieht den Himmel...
Aber: ich glaube ich liebe Pfützen ;-)

Ich hab mal meinen Anfang geknipst weil er so kurios aussah und jetzt im Vergleich zum fertigen Bild gemerkt, dass ich am Wasser gar nichts mehr hätte tun dürfen.
tschä: zu spät;-)

der Anfang




Because it was such fun, we did it again and painted another puddle.
It's tricky, with all that reflections, the shadow on the water, the mirroring sky...

I took a photo of the beginning because it looked so strange, and now I see that I'd better kept the finger from the water.
...too late;-)


Sonntag, 7. August 2016

Pfütze (und Wolken)

pleinair, Ölbild, Frankfurt, pleinairmalerei


Endlich! Nachdem ich traurigerweise 2 Wochen nicht zum Malen kam, sind wir vorgestern raus auf die Felder geradelt. Nach einer Woche Regen waren überall fette Pfützen, wir haben uns dann für die Größte entschieden.
Aber schon beim Aufbauen, bevor ich anfing, zog der Himmel plötzlich zu: dicke dunkle Wolken schoben sich vor die Sonne - da ich nicht wußte ob sich da das Anfangen so überhaupt lohnt oder es gleich losregnet, hab ich einfach schnell die Wolken gemalt (ganz klein, Postkartengröße), und siehe da, während des Malens zogen die Wolken weiter. Weggemalt ;-)
Die Reste der Wolken sind in der Spiegelung noch zu erkennen...

pleinair, Ölbild, Frankfurt, pleinairmalerei


After 2 sad weeks without time for painting: finally! 
As I started there were this big dark clouds and i decided to paint them first (and wait if the rain will come) - it didn't :-)
So I painted the pretty big puddle. In the reflection you can see the rest of the clouds.

Samstag, 23. Juli 2016

Wasserhäuschen Nr. 5

pleinair, Ölbild, Frankfurt, pleinairmalerei, urbanpainting


Am Mittwoch traf ich mich wieder mal mit den Urbansketchern (dieses mal Catalina, Clara Schuster und Jenny Adam) - an einem der heißesten Tage des Sommer!
Da ist es ein großes Glück eine Trinkhalle zu malen, der Besitzer hat uns ganz lieb mit kaltem Sprudel versorgt.
Das ist die Trinkhalle in Frankfurt Bockenheim - mit den beiden Schwänen und alle den Platanen drumrum ganz besonders schön.
Am kniffeligsten fand ich die beiden gemalten Schwäne im Schatten und Licht noch erkennbar zu malen...


Prost - Clara und ich
Last wednesday I met again the urbansketcher (tis time with Catalina, Clara Schuster und Jenny Adam).  
We painted the Trinkhalle in Frankfurt Bockenhein, so beautiful with the 2 swans and the trees. It was a littlebit tricky to paint the swans in light and shadow...

Donnerstag, 21. Juli 2016

Tirol - Wasserfall und mehr




Leider schon der letzte Tag in Tirol.
Nachdem wir vom Balkon unserer Mühle eine Woche auf die senkrechte weiße Linie gegenüber im Berg geschaut haben, beschlossen wir alle zusammen rüber zu fahren und den Wasserfall zu malen.
Boah! so ein Rauschen und Strömen und Prasseln und Fallen...!

Schon beim Aufbauen wurden wir sehr nass, so wirbelte der Wind die Gischt dieses beeindruckenden Wasserfalls um uns - und dann kam auch noch der Regen von oben, und ausserdem stand ich noch im Wasser, da ich meine Staffelei im Bach aufbaute.
Um die Höhe zu zeigen beschloß ich nachträglcih nocht die Touristenfamilie mit reinzumalen, als Maßstab.

step by step



überall Wasser


Wieder zurück auf 'unserem' malte ich mit Torsten den Blick ins Zillertal, neugierig begutachtet von den Bewohnern des neu gebauten Hauses im Vordergund;-)
Auch hier wieder die übliche Falle:
obwohl ich alles ganz schnell und rough malen wollte, habe ich viel zu lange gebraucht, einfach, weil so vieles mit drauf aufs Bild muss... muss da endlich mal konsequenter in der Vereinfachung werden. Denn eigentlich gings mir nur um das neblige wolkenvehangene Hinten und das leuchtende Vorne.


Dann malten wir noch ein allerletztes Bild nach dem Essen.
Das Motiv entdeckte ich schon ein paar Abende vorher, in der Dämmerung bei aufsteigendem Nebel - allerdings waren wir ca 30 Minuten zu spät:
Es wurde so schnell dunkel, wir malten ohne Licht und konnten irgendwann nur noch hell/dunkel unterscheiden. Total irre, wie man Farben mischen kann (die man auf dem Motiv noch entdeckt - aber nicht mehr auf der Palette oder Staffeei sieht), einfach nur, weil man weiß wo welche Fraben auf der Palette sind.
War dann eine große Überraschung, was wir da eigentlich gemalt haben, als wir die Bilder nach drinnen ins Helle trugen.

Ein schöner Abschluß einer  intensiven Malwoche.

gesammelte Werke von Alfons Kiefer, Annika Siems, Torsten Wolber und mir


Unhappily the last day in Tirol.
After watching one week the vertical white line in the mountain on the other side, we decided to get there and paint the big waterfall.
Such a streaming, rushing, floating! And water everywhere, spray from the falling water, drops from the rain - and standing with the feet in the creek.
I painted the family in to the scene to show the height of the waterfall.

Back on our side we painted the view over the Zillertal.
As before I stepped into the trap: wanted to paint it quick and rough but painted much too long the amount of details. I have to be much more consequent in simplify by painting such scenes.

the last painting we did after diner: saw the scene the evening before, but we were a little bit to late: it went much to fast to dark, because we didn't use a light we only saw the big shapes of bright and dark colors on the painting.. amazing how I still saw the colors in the house and mixed it only by knowing the places of the different paints on the palette , without seeing anything on the palette or the painting!
And then the surprise after bringing the paintings indoors into the light.










Tirol - Nebel und Alfons




Am nächsten Tag ging es mir nicht so dolle (nein, Annika, ich glaube nicht, dass es dein Curry war^^), deshalb ließ ich Alfons und Torsten schweren Herzens alleine in die Berge hoch über die Baumgrenze ziehen - Annika blieb auch, JP zog es erneut nach Innsbruck.
trotzdem wollte ich nicht Nichtmalen und zum Glück machte der Nebel den Blick hinterm Haus schön 'staffelig' spannend. Langsam groovte ich mich auch in die Vegetation ein...




Zum Glück haben die 3 grad Kälte in den Bergen den beiden Jungs nichts anhaben können, so daß ich nach deren Rückkehr mit den Beiden noch mal loszog.
Ein Motiv mussten Torsten und ich dieses mal nicht lange suchen... so ein Glück so schöne Kollegen zu haben^^.
Das war erste das 2. mal, dass ich einen Menschen gemalt habe (letztes Jahr war es Till), dafür ging es eigentlcih ganz gut. Dachte ich zumindest, bis ich das tolle Alfons-Portrait von Torsten sah;-)
Ich hatte den Kopf erst viel zu groß, (war wohl eine kindliche Bedeutungsperspektive), das korrigierte ich danach noch, jetzt ist er nur noch eine bisschen zu groß.
Aber trotzdem ganz schön alfonsig;-)


Alfons - pittoresk malend.
Because of feeling a little sick I stayed at home this day - but didn't want to do 'nopainting'.
So I painted, thankfull for the fog, the view from behind the mill. Meanwhile I learned the vegetation...

Than I painted my 2nd human ever (last year I painted Till) - thougt it wasn't too bad - before i saw torsten wonderful potrait of Alfons;-)
First the head was much too big, i changed this, now it's only a little too big.
What a luck to have such beautiful collegues^^

Tirol - Häuser




Am 4. tag dann war der Sommer leider rum - aber mittlerweile komme ich auch ohne die starken Kontraste, die bei Sonne das Malen sehr vereinfachen, ganz gut zurecht.
Vormittags malte ich die alte Mühle in der wir wohnten - die Besitzer mussten wegen eines fiesen Holzpilzes im Stützgebälk das komplette Untergeschoss sanieren - und haben das alte Gemäuer dabei ganz liebevoll und sehr hochwertig restauriert.
Als Dank habe ich ihnen diese Bild als Geschenk dagelassen.

Chalet Alte Mühle


Als es dann immer wieder regnete setzte ich mich mit Alfons auf den Balkon und malte das Nachbarhaus - die Nachbarn waren übrigens ausgesprochen freundlich und neugierig, was wir da so alles zeicheneten und malten. Alfons färbte wohl ein bisschen auf mich ab und ich habe für meine Verhätnisse ganz schön gefrickelt;-)
Beim fertigen Bild wiesen mich Alfons und der zurückgekehrte Torsten darauf hin, dass das Dach direkt in die Waldlinie übergeht, das habe ich dann noch nachträglich geändert. Besser? Besser.

Blick vom Balkon
Torsten kommt vom Häuserrückseitemalen zurück.


Das letzte Bild des Tages malte ich dann drinnen, draussen wurde es immer ungemütlicher..
Ich habe dabei völlig unterschätzt, dass sich auch drinnen die Lichtverhältnisse schnell ändern, ich fing an, als das Tageslicht noch heller als das Kunstlicht war - und als ich zum Ende kam, das Kunstlicht war miitlerweile die Hauptlichtquelle, da war ich insgesamt nicht dunkel genug um dieses warme Licht richtig zum leuchten zu bringen. Wieder was gelernt;-)
drinnen gemalt




The 4th day: end of summer.
Luckilly I've learned to handle the overcastlight, to paint without the helpfull strong contrasts in the sunlight.

The first painting shows the old mill, in which we lived - such a very nice restaurated charming building! This one I gave the owners to say thanks.

Because of the rain I stayed on the balcone and painted the neighbours house. After Alfons and Torsten told me, that the roofline continous directly in the forestline i changed this. Better? Better.

And the last painting of the day I painted indoors. Was a littlebit suprised that even inside the light changes so quickly. Began with strong diffuse overcastlight from outdoors and ended with the stronger warm lampligth. Didn't manage it to keep the rest of the painting dark enough to let the lamplight shine... now, I've learned it.