Sonntag, 14. Juni 2026

Bretagne Tag 14 – Bucht von Saint Guirec

saint guirec peinture sur le motif

Und da der Sommer dann doch noch in der Bretagne ankam, hängten wir noch einen Tag dran, den wir an der Granit Rose in Sanit Guirec verbracht haben.

Die Bucht dort war ganz besonders schön - es hatte richtig Strandbadantmosphäre und die Farben waren der Knaller (vor allem zusammen mit dem pinken Flamingo Schwimmreif).

Das Hotel lag direkt in der Bucht und das nette Personal erlaubte mit von ihrer Terrasse zu malen - so stand ich nicht im Besucherstrom und konnte trotz des Touristen Hotspots relativ in Ruhe malen.


Um Punkt sechs leerte sich die Bucht schlagartig - genau zum richtigen Zeitpunkt als ich mit meinem Bild fertig war. So konnte ich der Bretagne mit einem abschließenden Sprung ins Wasser Au revoir sagen.









And since summer finally arrived in Brittany after all, we added another day to our trip, which we spent at the Granit Rose in Saint-Guirec.

The bay there was especially beautiful—it had a real beach resort vibe, and the colors were amazing (especially paired with the pink flamingo swim ring).

The hotel was right on the bay, and the friendly staff let me paint from their terrace—so I wasn’t stuck in the crowd of visitors and could paint in relative peace despite it being a tourist hotspot.

At six o’clock exactly, the bay emptied out all at once—right at the perfect moment, just as I was finishing my painting. So I was able to say “Au revoir” to Brittany with one last dip in the water.

 

Samstag, 13. Juni 2026

Bretgane Tag 13 – Brandung in der Sonne

 

Brandung Ölbild Pleinairmalerei

Am letzten Tag in Kerfissien, nachdem sich der Nebel vom Morgen verzogen hat, wurde es fast schon sommerlich.

Ich habe dann die Brandung an den Felsen vorm Haus noch mal bei Sonne gemalt: Eigentlich ging's mir nur um die Schatten, die auf dem weißen Schaum den kritzeblauen Himmel reflektieren.


On my last day in Kerfissien, once the morning mist had cleared, it felt almost like summer.

I then painted the surf crashing against the rocks in front of the house once more in the sunshine: I was actually only interested in the shadows that reflect the deep blue sky on the white foam.

Bretagne Tag 13 – Felsen im Nebel

Nebel Ölbild Pleinairmalerei Bretgane

An diesem Morgen wurden wir vom Nebel begrüßt - so eine wunderschöne Atmosphäre! Ich bin dann gleich nach dem Kaffe runter in die Ebbe.

Solche Nebelbilder liebe ich zu malen – und sie sind eine ganz wunderbare Tonwert Übung.


Als ich mit dem Bild fast fertig war, kam ein Hochzeitspaar um sich am Strand fotografieren zu lassen:

Perfekt um die die drei gleich mit ins Motiv zu malen (durch das weiße Kleid bekam das ganze gleich was mystisches)


Das Foto von mir hat unser freundliche Hausnachbar gemacht und mir netterweise geschickt.








© Gerhard Lösl

 We were greeted by fog this morning – such a beautiful atmosphere! I headed down to the foreshore straight after my coffee.

I love painting scenes like this in the fog – and they make for a wonderful exercise in values.

Just as I was nearly finished with the painting, a wedding couple arrived to have their photos taken on the beach:

It was the perfect opportunity to paint the three of them straight into the scene (the white dress immediately gave the whole thing a mystical feel).

The photo of me was taken by our friendly neighbour, who was kind enough to send it to me.

Freitag, 12. Juni 2026

Bretagne Tag 12 – Treppe im Felsen (La Roche Fondue)

 

Dieses Bild habe ich als Dankeschön für unseren tollen Gastgeber in der Bretagne gemalt. Seine Großtante (glaube ich) hat damals dieses Haus direkt an die Felsen gebaut, die Eingangstreppe passte genau in die Lücke....

Dieser Felsen wurde Ende des 19. Jahrhunderts schon mal gemalt, von Armand Prunier:



Ist das nicht irre?

Im Hintergrund erkennt ihr wahrscheinlich das kleine Garde de Corps, dass ich auch schon ein paar mal gemalt habe.

I painted this little one as a thank-you to our wonderful host in Brittany. His great-aunt (I think) built this house right up against the cliffs back then; the front steps fitted perfectly into the gap....

This cliff was painted once before, at the end of the 19th century, by Armand Prunier:

Isn’t that amazing?

In the background, you can probably make out the little Garde de Corps, which I’ve also painted a few times.






Bretagne Tag 12 – Blick zur Ile de Batz

 



Das ist der Blick in Richtung nach Osten (weil immer noch Westwind) – ganz lein sieht man hinten links die Ole de Batz. Eigentlich war es total bedeckt - aber ab und an blitze ein Sonnerenstrahl der noch niedrigen Morgensonne durch und glitzerte im Gegenlicht auf dem Wasser. Diesen Moment habe ich mit diesem Bild einfangen wollen.

Bei diesen Weitsichten über die Ebbe versuche ich immer Menschen zu ergänzen, als Masstab: Ohne die würden die Felsen wie Steine aussehen.


This is the view towards the east (as there’s still a westerly wind) – just about visible in the far left-hand corner is the Ole de Batz. It was actually completely overcast – but every now and then a ray of sunlight from the still-low morning sun would break through and glisten on the water against the light. I wanted to capture that moment in this painting.

    In these wide-angle shots at low tide, I always try to include people as a sense of scale: without them, the rocks would just look like stones

Donnerstag, 11. Juni 2026

Bretagne Tag 11 – Ebbepfützen und Felsen

 

Hier habe ich mich sehr auf dieses weiche helle in der Ebbe an diesem bedeckten Tag konzentriert: Da waren kaum Kontraste, alles wirkte weichgespült.

Ich bin mir nicht sicher, was ich von dem Ergebnis halten soll: es wirkt dadurch auch irgendwie ein bisschen langweilig. Oder einfach nur ruhig?





Here, I decided to focus on the soft, pale light at low tide on this overcast day: there was barely any contrast; everything looked softly washed out.

I’m not sure what to make of the result: it does seem a bit dull, somehow. Or is it just peaceful?




Mittwoch, 10. Juni 2026

Bretgane tag 10 – Wellenschaum

  



Und noch eine weitere Welle, bzw. der auslaufende Schaum einer Welle.
Ich habe versucht dieses Weiche des Schaums des herauszuarbeiten, der sich über den nassen Sand schiebt. 
Ich hatte erst noch eine Welle mit im Bild, die war von meinem Gefühl her aber zu viel: ich habe sie dann übermalt und den Schaum nach hinten auslaufen lassen (dieses Schaumnetz muss ich auch noch geknackt bekommen und als extra Motiv malen – ich finde das immer sehr ästhetisch....)


erste Version, mit welle am oberen Bildrand



Dienstag, 9. Juni 2026

Bretgane Tag 9 – Felseninsel in der Ebbe

  roc ar feuillans peinture bretagne les amites


Dieses Bild malte ich gleich im Anschluss an den Blick in die Felsen. 
Zum einen kam die Sonne raus, zum anderen musste ich dann gar nicht erst los einen windgeschützen Platz zu suchen...
Und der Blick von da oben, gerade  mit der auslaufenden Ebbe war einfach zu schön.

Doch es istt unglaublich, wie schnell das Wasser verschwindet (und mit ihm mein Motiv: Die wunderschöne Spiegelung des Felsens im Wasser hatte meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen).

Obwohl ich für dieses Bild nur 30 Minuten gebraucht habe, war ich nicht schnell genug – ich musste mich größtenteils auf mein Gedächtnis verlassen.

Der Felsen heißt Roc'h ar Feuillans und ist am Plage des Amiets in Kerfissien:
Ich habe ihn schon sehr oft gemalt, aber meistens nur als Hintergrund.



I painted this rock island straight after the one with the view of the rocks. For one thing, the sun came out; for another, I didn’t even have to go looking for a sheltered spot...

And the view from up there, with the ebbing tide, was simply too beautiful.

But it’s incredible how quickly the water disappears (and with it my subject: the beautiful reflection of the rock in the water had caught my attention).

Although I only took 30 minutes to take this picture, I wasn’t quick enough – I had to rely largely on my memory.